Zelda und Pokémon durchgespielt?  

ANZEIGE (07. Dezember 2018)

Dann ist es höchste Zeit, Monster Hunter Generations Ultimate anzufangen.

Bei zwei der größten Switch-Titel dreht sich alles um Monster. In The Legend of Zelda: Breath of the Wild müsst ihr auf eurer Mission, die Prinzessin zu befreien, zahlreiche Ungeheuer erledigen und in Pokémon Let’s Go lasst ihr eure gesammelten Kreaturen in Turnierkämpfen gegeneinander antreten.

Das nicht nur buchstäblich ultimative Monsterspiel für Nintendos Handheld/Konsolen-Hybrid ist jedoch Monster Hunter Generations Ultimate: Vollgepackt mit über 90 imposanten Bestien, fast unendlich kombinierbaren Ausrüstungsgegenständen und Hunderten von Quests ist das Remaster des 3DS-Titels von 2016 ein Must-Have für jeden Switch-Besitzer.

Breath of the Wild ist mit seiner gigantischen, frei erkundbaren Welt eines der größten und epischsten Titel für die Switch. Doch in Bezug auf die Länge, den Replay-Faktor und die Menge an Content braucht sich Monster Hunter Generations Ultimate nicht vor Links Abenteuern zu verstecken. Ein kurzer Blick auf die Webseite Howlongtobeat.com genügt, um zu sehen, dass BOTW und MHGU zu den Games für Nintendos Handheld/Konsolen-Hybrid gehören, die definitiv jeden Cent ihres Verkaufspreises wert sind.

Breath of the Monsters

Wenn ihr auf der Suche nach Prinzessin Zelda jeden Winkel von Hyrule erkundet, beschert euch das durchschnittlich 176 Stunden Spielspaß. „Generations Ultimate“ ist mit einem „Completionist“-Wert von 604 Stunden sogar mehr als dreimal so lang. Selbst wenn ihr das Spiel schon auf der 3DS durchgespielt habt, könnt ihr euren Speicherstand auf die Switch übertragen und dank neuer Inhalte problemlos weitere hunderte Stunden investieren.

Wenn für euch die acht Bosskämpfe der Hauptquest zu den Highlights von Breath of the Wild gehörten, seid ihr bei Monster Hunter Generations genau an der richtigen Adresse. Denn im neuesten Monsterjäger-Teil warten sage und schreibe 93 riesige Untiere darauf, gefunden und erlegt zu werden. Das ist zwar ein Tick herausfordernder, aber macht ebenso Laune wie Kämpfe mit End- und Zwischengegnern in Zelda. Wenn ihr einmal den Atem der Reißzahnbestie Kecha Wacha im Nacken spürt, werdet ihr zumindest kurzfristig eure nostalgischen Erinnerungen an den Atem der Wildnis vergessen.

Ganz ohne Zelda-Nostalgie kommt aber auch Monster Hunter Generations Ultimate nicht aus: Wenn ihr das fiese Kushala Daora-Ungetüm im neuen G-Rang-Schwierigkeitsgrad besiegt, könnt ihr danach als Belohnung im Original-Link-Outfit aus Breath of the Wild weiter jagen.

Pokémon auf Steroiden

Seid ihr als erfahrene Pokémon-Trainer bereit für den nächsten Schritt? Dann begeistert ihr euch bestimmt ebenfalls für Monster Hunter, da es eine logische Fortführung des bekannten Spielprinzips ist: In beiden Franchises müsst ihr eingehend die Stärken und Schwächen der gegnerischen Monster studieren, euch mit Hilfe eines Mix aus erlernten Fähigkeiten und gesammelten Items auf das nächste Duell vorbereiten und gelegentlich auch etwas grinden, um eure Statistiken zu verbessern.

„Gotta Kill ‘Em All“ anstelle von „Catch ‘Em All“ – statt durch Kanto zu spazieren und wilde Pokémon zu suchen, durchforstet ihr in Monster Hunter Generations Ultimate eine namenlose Insel nach riesigen Ungetümen und bringt sie zur Strecke. Die Kämpfe sind naturgemäß etwas komplexer: Einen Ball gegen den Kopf zu werfen reicht definitiv nicht aus, um einen Kampfwyvern wie Deviljho handzahm zu machen. Doch die Motivation ist die gleiche wie bei Pokémon: alle Monster der Spielwelt ausfindig zu machen.

Als überzeugte Fans von Link oder Pikachu werdet ihr nach kurzer Eingewöhnungszeit im berühmt-berüchtigten Gameplay-Loop von Monster Hunter hängen bleiben: jagen, Ressourcen sammeln, Rüstungen und Waffen craften und danach das Ganze wieder von vorn beginnen – spätestens bis ein neues Zelda- oder Pokémon-Abenteuer erscheint.

Das Spiel im Test: „Der herrliche Jagd-Beute-Waffenbau-Kreislauf verfehlt auch in dieser Umsetzung seine Wirkung nicht.“

Monster Hunter Generations Ultimate ist eine Art „Best Of“ der Seriengeschichte und damit das umfangreichste Monster Hunter überhaupt.

Ähnliche News

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Capcom erstellt.