Überleben ist alles: Wie Leon und Claire zu den bekanntesten Gesichtern der Resident Evil-Reihe wurden 

ANZEIGE (08. Januar 2019)

Sie liefen sich erstmals während des „Raccoon City Vorfalls“ im Jahr 1998 über den Weg – und avancierten in der Folge zu den bekanntesten Gesichtern der Resident Evil-Reihe. Im Remake des zweiten Teils, der am 25. Januar erscheint, schickt Capcom Leon Kennedy und Claire Redfield ein weiteres Mal in die vom T- und G-Virus verwüstete Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Grund genug, euch die beiden Protagonisten nochmal vorzustellen und zusammenzufassen, was ihnen seit diesem verhängnisvollen Tag in Raccoon City so alles passiert ist…

Claire Redfield wurde bereits in der Antarktis eingekerkert, entkam nur knapp einer thermonuklearen Explosion und wurde auf einer verlassenen Insel von einer gestörten Wissenschaftlerin mit Kafka-Zitaten terrorisiert – der ganz normale Wahnsinn im Leben einer Anti-Biowaffen-Aktivistin.

Ihr Engagement bei der Menschenrechts-NGO TerraSave verdankt sie der besonderen Beziehung zu ihrem Bruder Chris – dem S.T.A.R.S.-Elitesoldaten und Protagonisten aus dem ersten Resident Evil-Spiel. Denn im zweiten Teil macht sich Claire nach Raccoon City auf, um Chris ausfindig zu machen – lernt aber schnell, dass der sich längst in Paris befindet, um die europäische Zentrale der bösen Umbrella Corporation zu infiltrieren.

Statt ein Wiedersehen mit ihrem Bruderherz zu feiern, trifft sie unter anderem auf zombifizierte Hunde, Krähen und Kakerlaken – und den wahnsinnigen Wissenschaftler William Birkin, dessen Selbstinjektion mit dem G-Virus, nun ja, Nebenwirkungen verursacht hat. Was Claire im Polizeirevier von Raccoon City und der anschließenden Flucht erlebt, lässt sie nicht mehr los und sie verschreibt sich ganz ihrer Mission, die Erde zu einem biowaffen- und zombiefreien Ort zu machen.

Auf der Suche nach ihrem Bruder wird Claire Redfield zur Ein-Frau-Armee.

Immer mit dabei: eine Harley Davidson, ihr Waffengürtel und die rote Lederjacke der Marke „Made in Heaven“, die auch ihr Bruder bevorzugt. Dass unter all den Zombiemassakern ihr Liebesleben leidet, überrascht dabei wenig. Ihre Beziehung zu Emo-Boy Steve Burnside in Code: Veronica muss sie wegen „unüberbrückbarer Differenzen“, leider frühzeitig beenden: Nachdem er mit dem T-Veronica-Virus infiziert wird, verwandelt sich Burnside in einen mutierten Axtmörder.

Doch diese und weitere Begegnungen mit Untoten beschleunigen nur Claires Wandlung von anfangs naiver Studentin zur toughen Aktivistin. Wer wissen will, wie Claire Redfield zum absoluten Bad-Ass in Revelations 2 wurde, ihrem bislang letzten Auftritt in der Serie, der kommt am Remake von Resident Evil 2 nicht vorbei.

„Das ist mein erster Tag!“ – Diese Ausrede gilt vielleicht für Azubis, aber nicht für Leon Kennedy. Der frisch ausgebildete Polizist will sich in Erwartung eines ruhigen Berufeinstiegs im Revier von Raccoon City zum Dienst melden, doch merkt schnell, dass die gesamte Stadt von Untoten bevölkert wird – und er einer der wenigen Helfer vor Ort ist.

Damit er nicht frühzeitig das Zeitliche segnet wie sein präsidialer Namensvetter, bleibt Leon nichts anderes übrig, als sich mit der Zombie-Apokalypse zu arrangieren. Ohne lange darüber zu grübeln, ob er den richtigen Beruf gewählt hat, beginnt er Überlebende zu bergen, komplexe Schalter-Rätsel zu lösen und sich zu allem Überfluss noch in der Kanalisation mit einem unfreundlichen Riesen-Alligator herumzuschlagen – „Learning on the Job“ hatte er sich sicher anders vorgestellt.

Zombies die Arme abschießen: Business as usual für Leon Kennedy.

Das Remake von Resident Evil 2 ist die perfekte Gelegenheit, die Anfänge eines der coolsten Protagonisten der Videospielgeschichte neu zu erleben. Denn Die Flucht aus Raccoon City markiert  den Anfang einer großen Zombie-Killerkarriere, die Leon rund um den Erdball führen wird: Befördert zum Division of Security Operations (D.S.O.)-Agenten unternimmt er eine Kreuzfahrt auf dem zombieverseuchten (Alp)Traumschiff „Starlight“ (RE Gaiden), befreit die Tochter des Präsidenten aus den Händen eines spanischen Untoten-Kults (RE 4) und täuscht schließlich im chinesischen Lanshiang seinen eigenen Tod vor (RE 6).

Dass er dabei ständig von seiner ebenfalls spielbaren Lieblingsspionin Ada Wong an der Nase herumgeführt wird und sogar zeitweise vom „Plaga“-Parasiten infiziert ist, stört einen Leon Kennedy kaum: Seine Föhn-Frisur bleibt auch nach unzähligen Begegnungen mit Riesen-Mutanten in Form.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Capcom Germany erstellt.