Licker, Tyrant und Riesenalligator: Das sind die fiesesten Kreaturen im neuen Resident Evil 2

ANZEIGE (08. Januar 2019)

Was wäre die Resident Evil-Reihe ohne ihre legendären (und oftmals reichlich unappetitlichen) Monster? Während bereits der erste Teil nicht mit widerlichen Bestien geizte, war es Resident Evil 2, das einige der furchterregendsten Kreaturen präsentierte, die die Serie sowie das gesamte Horror-Genre auf Jahre prägten. Wir stellen euch die sechs fiesesten Mutanten vor, von denen wir bereits wissen, dass sie im am 25. Januar erscheinenden Remake ihr Comeback feiern.

Cave canem!

Im ersten Resident Evil sorgten sie für den wohl effektivsten Jump Scare der Videospielgeschichte: Wer sich nicht zu Beginn des Spiels erschreckt hat, als die zombifizierten Hunde plötzlich durch die Scheiben ins Anwesen sprangen, lügt oder ist selber ein Untoter.

Auch im Remake von Teil 2 treiben die aggressiven Vierbeiner ihr Unwesen – und sind dabei alles andere als die besten Freunde des Menschen. Um die mit dem T-Virus infizierten Dobermänner auszuschalten, reicht es in der Regel aus, sie mit ein bisschen Blei zu füttern. Problematisch wird es erst, wenn die Tölen euch umzingeln und von allen Seiten beißen. Dann solltet ihr kurzzeitig Postbote spielen und Reißaus nehmen.

Zum mit der Zunge schnalzen

Was passiert, wenn man „normale“ Zombies lange genug vor sich hinvegetieren lässt? Richtig, der T-Virus verwandelt sie in Licker – bizarre Kreaturen, deren Muskeln und Gehirn dermaßen anschwellen, dass sie die Haut zum Platzen bringen. Ihren Namen verdanken sie übrigens ihrer als Peitsche fungierenden Zunge, die circa zwölfmal so lang ist wie die des KISS-Frontmanns. Licker haben zwar ein riesiges Gehirn, aber da sie blind sind, könnt ihr sie trotzdem überlisten: Schleicht euch leise einfach an sie ran und erledigt sie mit der Shotgun oder dem Granatwerfer.

Nuthin’ But a G-Type, Baby

In der Kanalisation von Raccoon City werdet ihr früher oder später auf ausgewachsene G-Types treffen. Sie sind echte Familienmenschen, oder besser gesagt -mutanten, denn sie spucken ihre Kinder aus dem Mund aus und befehlen ihnen, euch anzugreifen. Während ihr den durchs Wasser schwimmenden Nachwuchs relativ easy mit gezielten Pistolenschüssen maßregeln könnt, kann sich das Eliminieren ihrer Erziehungsberechtigen nervtötender gestalten, als ein Eltern-Abend. Haltet euren Abstand und benutzt eure stärksten Waffen, um die Teufelsbrut und ihre Alten ins Jenseits zu befördern.

Risiken und Nebenwirkungen

Ihr solltet es euch auf jeden Fall zweimal überlegen, ob ihr für 100 Euro an einer klinischen Studie für ein neues Mittel gegen Haarausfall oder Akne teilnehmen wollt. Denn dass Humanexperimente in die Hose gehen können, beweist der Wissenschaftler William Birkin, der es ernsthaft für eine gute Idee hielt, sich selbst den G-Virus zu verabreichen.

Seine anschließende fünfstufige Transformation ist das beste Beispiel dafür, dass die Viren-Produkte aus dem Hause Umbrella nie und nimmer den medizinischen Zulassungsprozess überstehen dürfen: Die vergrößerten Extremitäten, die Stacheln, die aus der Brust kommen und natürlich das riesige Auge, das aus der Schulter wächst, sind allesamt Argumente dafür, Menschenversuche strenger zu regulieren. Egal, in welchem Mutationsstadium er sich gerade befindet – greift zu eurer stärksten Waffe, wenn euch Birkin über den Weg schlurft.

Flucht vor Tyrannei

Nachdem sich die Protagonisten von Resident Evil 1 bereits mit frühen Versionen des Tyrants herumschlagen mussten, gibt sich im Sequel die neue Generation der Super-Zombies mit der Versionsnummer T-103 die Ehre. Das Herzensprojekt der Umbrella Corporation ist serienmäßig mit elefantöser Körpergröße, zu Klauen mutierten Unterarmen und diversen Ersatz-Herzen ausgestattet.

Tyrants sind relativ anhänglich – haben sie euch einmal entdeckt, verfolgen sie euch auf Schritt und Tritt als wärt ihr Ariana Grande. Sie sind zwar nicht unbesiegbar, aber ihr seid gut beraten, vor ihnen wegzurennen anstatt eure knappe Munition in ihren de facto kugelsicheren Metall-Körper zu pumpen.

Crocodile Hunter

Für Fans ist es eines der größten Highlights in der gesamten Serie: der Kampf mit dem mutierten Riesenalligator in der Kanalisation von Raccoon City in Resident Evil 2. Noch gibt es kein offizielles Bild- und Videomaterial, aber auch im Remake werdet ihr euch wieder kurzzeitig in Steve Irwin (R.I.P.) verwandeln und auf Kroko-Jagd gehen.

Im Original konnte man den Alligator im Rahmen eines zweigeteilten Boss-Kampfes killen oder ihm per explodierenden Gaskanister zu Krokodilleder verarbeiten. Croc, King K. Rool und Gex waren allesamt coole Videospiel-Echsen, doch im Gegensatz zu Resident Evils berühmten Monstern weinen wir ihnen höchstens Krokodils-Tränen nach.

Außerdem gab es in der Version von 1998 noch Riesenspinnen, gigantische Motten und Monsterpflanzen zu bewundern. Ob diese Kreaturen euch auch im Remake in Angst und Schrecken versetzen, bleibt abzuwarten. So, oder so: Wollt ihr es unversehrt aus der Zombie-Apocalypse in Raccoon City schaffen, müsst ihr noch viele weitere Untote, Mutanten und infizierte Tiere aus dem Weg räumen.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Capcom Germany erstellt.